Schön und gesund durch fettes Essen

Gesund und schön durch fettes Essen

Vermutlich wundert Dich schon die Überschrift, denn sie scheint für das Verständnis der meisten paradox. Ist sie aber nicht!

In vielen Köpfen hält sich das Gerücht, dass nur, wer sich fettfrei ernährt, einen tollen, gesunden Körper und eine schöne Haut  hat. Doch mehr als ein Gerücht ist das auf keinen Fall. Denn: Fette sind ein wichtiger, unverzichtbarer Bestandteil unserer Ernährung. Es kommt nur darauf an, ob wir die „richtigen“ oder „falschen“ Fette zu uns nehmen!

Doch was sind nun die richtigen, also guten Fette und welche Fette sind schlecht?

Gute Fette, schlechte Fette

Schlechte Fette sind gesättigte Fette und Transfette. Gesättigte Fette findest Du vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch, Wurst Schweineschmalz. Transfette entstehen als Nebenprodukte bei der industriellen Fetthärtung. Fast Food und Fertiggerichte enthalten einen hohen Anteil dieser wirklichen „Problem-Fette“.

Als gute Fette gelten zum einen die als einfach ungesättigten Fette bzw- als Omega 9 bezeichneten Fette wie sie  z.B. in Olivenöl, Nüssen und Avocados vorkommen. Zum anderen die als Omega-3-Fettsäuren bezeichneten Fette, die vor allem in Fisch enthalten sind. Übrigens: Auch Muttermilch enthält Omega-3-Fettsäuren. Und auch in Bio-Wildfleisch, Biomilch, Sojaprodukten, Nüssen und Leinsamen stecken kleinere Mengen an Omega-3-Fettsäuren. Wenn Du auf tierische Nahrungsmittel verzichten möchtest, empfehle ich Dir Lein-,Raps-,Hanf-,und Walnussöl in Deine Ernährung einzubauen. Diese Öle enthalten einen hohen Anteil an alpha-Linolensäure, einer Vorstufe der Omega-3-Fettsäure.

Ob ein Fett „gut“ oder „schlecht“ ist, liegt an seiner Eigenschaft, sich an unseren Blutgefäßen abzulagern oder eben nicht.

 

Zu viele schlechte Fette

  • Verdicken das Blut und erhöhen dadurch den Blutdruck
  • Fördern Entzündungen in Gefäßen
  • Erhöhen den Cholesterinspiegel

Gute Fette

  • Begünstigen die Fließeigenschaften des Blutes, wodurch Ablagerungen in Gefäßen vorgebeugt wird
  • Wirken Entzündungshemmend
  • Senken den Cholesterinspiegel

Gehen wir in unserer Evolution ein paar Jahrtausende zurück, so ist unser Speiseplan keineswegs mehr mit dem heutigen vergleichbar. Statt Convenience Food gab es Pflanzen, Beeren, Fische und Wildbrett. Dürre und Hungerperioden brachten unseren Körper dazu, Nahrungsenergie in Form von Fetten zu speichern. Eine Reserve für schlechte Zeiten.

Und heute? Bei den meisten Menschen ist extremer Bewegungsmangel ein fester Bestandteil des Alltags. Zusammen mit schnellen, häufig unüberlegten Snacks mit schlechten Fetten. An Nahrung fehlt es uns nicht, aber unser Stoffwechsel ist noch immer auf „Hamstern“ programmiert.

Das Ergebnis: Wir werden dick, krank und altern schneller. Die häufig vorherrschende Fehlernährung  lässt unsere Gefäße verengen, die dann die Haut nicht mehr richtig versorgen können. Gleichzeitig verändert sich der Hormonspiegel und „stille Entzündungen“ werden begünstigt. Auch dadurch altert unsere Haut drastisch.

Wusstest Du, dass die Vitamine E, A, D und K fettlöslich sind? Das bedeutet, dass Dein Körper sie ohne Fette gar nicht aufnehmen kann. Das ist auch einer der Gründe, weshalb Salat meist mit Öl verfeinert wird. Natürlich macht das den Salat besonders lecker. Aber viel wichtiger ist, dass die vielen Vitamine ohne dieses Öl für Dich gar nicht zugänglich werden.

Wie „stille Entzündungen“ unseren Körper krank machen

Herzinfarkt, Diabetes und Krebs sind die am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten. Ein Grund hierfür sind, laut Biochemiker und Ernährungsexperte Dr. Barry Sears, häufig „stille Entzündungen“. Entzündungen unterhalb unserer Schmerzgrenze, also für uns selbst nicht wahrnehmbar, die über Jahre hinweg die Organe schädigen und sogar chronische Krankheiten auslösen können. Ähnlich wie der Cholesterinspiegel können auch „stille Entzündungen“ gemessen und – bei Bedarf – gesenkt werden. Hierzu wird das Verhältnis der beiden Fettsäuren Arachidonsäure und Eicosapentaensäure gemessen.

Die Eiscosapentaensäure ist ein Gegenspieler des Entzündungsfaktors Arachidonsäure. Erstere gehört zur Klasse der Omega-3-Fettsäuren. Ist sie zu wenig im Blut enthalten, so liegen „stille Entzündungen“ vor. Das Resultat können Arteriosklerose und Herzerkrankungen sein. Fälschlicherweise wird häufig das Cholesterin als alleinige Ursache von Gefäß- und Herzleiden gesehen.

Ein Gegenbeweis dafür: In Japan ist der durchschnittliche Cholesterinlevel mit dem der Amerikaner vergleichbar. Die Herzerkrankungsrate ist jedoch sechsmal niedriger. Dr. Sears vermutet die Lösung im Fisch. Keine andere Nation verzehrt so viel Fisch wie die Japaner.

Die Harvard Medical School hat sogar bewiesen, dass bei einem erhöhten Cholsterinlevel die Häufigkeit von Herzkrankheiten sinkt – wenn die Entzündungsparameter gesenkt werden. Und dies einfach durch die Ergänzung der Nahrung mit Fischöl.

Auch andere Krankheiten, wie zum Beispiel Diabetes oder Alzheimer, werden durch Entzündungen mitverursacht. Und auch zwischen Krebs und Entzündungsprozessen gibt es einen engen Zusammenhang. Bei diesen Erkrankungen kann – auch vorbeugend – Fischöl helfen.

Es ist also klar, wie wichtig Fisch, bzw. die Omega-3-Fettsäuren für unseren Körper sind.

„Quelle: profil – Das unabhängige Nachrichtenmagazin Österreichs, Nr. 35, 30. August 2010 – Entzündungen führen zu Herzinfarkt, Diabetes und Krebs.“

Fett macht schön

Wieso das richtige Fett gesund macht, weißt Du nun. Aber wie sieht es mit der Schönheit aus?

Hast Du gewusst, dass die Omega-3-Fettsäuren, die im Fisch enthalten sind, vom Präsidenten der österreichischen Anti-Aging Gesellschaft sogar als wahre „Anti-Aging-Stars“ bezeichnet werden?  Daher sind besonders fettreiche Fische wie Makrele, Lachs, Hering, Tunfisch, Sardine oder Sardelle auch besonders gesund. Wenn Du regelmäßig Fisch isst, bleibst Du nicht nur gesund sondern auch besonders leistungsfähig und ausgeglichen. Die Wirkung geht sogar soweit, dass alte Gefäße wieder elastisch werden.

Werden Deine Gefäße wieder elastisch, so können Nährstoffe wieder richtig transportiert werden. Dein ganzer Körper, deine Haut, alles wird wieder mit den nötigen Nährstoffen versorgt und schädliche Stoffe können optimal abtransportiert werden. Dein Körper profitiert innerlich und äußerlich!

Verengte oder gar verstopfte Gefäße zeigen sich bei Vielen in Form von trockener Haut, schuppigen Rötungen, Pickeln und Unreinheiten. Auf lange Sicht wird sogar der Alterungsprozess beschleunigt. Die Hautzellen erhalten zu wenig Sauerstoff, werden zu wenig durchblutet und sterben früher ab.

Das Paradoxon unserer Zeit: Wir sind in der Regel überernährt, unsere Zellen hingegen unterernährt. Denn durch all die schlechten Fette können die Nährstoffe nicht mehr richtig verwertet werden. Die guten Fette, die Omega-3-Fettsäuren, können in diesem Fall wahre Wunder wirken.

Nahrungsergänzung mit Omega-3-Fettsäuren

Fisch, oder besser das Fischöl, scheint also die Lösung vieler Probleme zu sein. Zwei Mal pro Woche Fisch sind ideal, um den Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu stillen. Doch nicht jeder Mensch kann Fisch einfach in seine Nahrung integrieren oder nur in geringeren Mengen. Laut Deutscher Gesellschaft für Gesundheit leiden mehr als 80% der deutschsprachigen Bevölkerung an einem Omega-3-Fettsäuren Mangel.

Für die optimale Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren haben wir die KUMARI Omega-3-Ocean entwickelt. 2 Kapseln am Tag werden empfohlen, um dem Körper die wichtigen Omega-3-Fettsäuren zuzuführen. KUMARI Omega 3 Ocean Kapseln enthalten einen hohen EPA und DHA Anteil. Sie werden in einem 5-stufigen Reinigungsverfahren von möglichen Schadstoffen befreit. Die Omega-3-Fettsäuren sind von Fischgelatine-Kapseln umhüllt.

Zusätzlich sollten Menschen, die keinen Fisch mit den wichtigen Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen, bewusst den Verzehr von rotem Fleisch, Wurst aber auch Innereien reduzieren. Stattdessen sollten viele Pflanzenöle mit hohem Alpha-Linolsäuregehalt aufgenommen werden. Hierzu gehören Leinöl, Hanföl und Walnussöl.

 

 

 

Artikelbild: Fotolia